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Artikel-Tag: Unruhen

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[7 Jun 2009 | Comments Off]
Die Wirtschaftskrise ist auch eine Menschenrechtskrise

Die globale Wirtschaftskrise ist auch eine Menschenrechtskrise, die sich weiter verschärft. Sie könnte bis zu 90 Millionen Menschen in Armut stürzen. Mit der Rezession verschärft sich die Repression, daher könnten Unruhen und politische Gewalt zunehmen, insbesondere auf dem ärmsten Kontinent Afrika, warnte Amnesty International heute anlässlich der weltweiten Vorstellung des Jahresberichts 2009. Der Report beschreibt die Menschenrechtslage in 157 Staaten.
“Der größte Teil der Opfer von Menschenrechtsverletzungen, die wir in unserem Jahresbericht aufführen, ist arm, und das ist kein Zufall”, sagte Nicolas Beger, Direktor des …

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[18 Apr 2009 | Comments Off]
Asylsuchende durch Konflikte in Afghanistan und Somalia

Zum zweiten Mal in Folge stieg 2008 die Zahl der Asylanträge in den Industriestaaten. Im Vorjahr gab es auch EU-weit mehr Anträge als 2007. Dies geht aus dem UNHCR-Jahresbericht 2008 hervor, den das UN-Flüchtlings-kommissariat (UNHCR) am Dienstag veröffentlichte. Der Anstieg liegt vor allem an dem Antragsplus bei Asylsuchenden aus Afghanistan, Somalia und anderen Konfliktgebieten.
In 51 Industriestaaten wurden 2008 rund 383.000 neue Asylanträge gestellt – 12 Prozent mehr als 2007 (341.000). Dies ist der zweite Anstieg der Gesamt-jahreszahl in Folge, seit 2006 mit 307.000 Anträgen …

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[10 Apr 2009 | Comments Off]
China verhängt erstmals Todesstrafen wegen der Tibet-Unruhen im März 2008

China hat erstmals im Zusammenhang mit den Tibet-Unruhen des vergangenen Jahres Todesstrafen verhängt.
Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, wurden zwei Personen für schuldig befunden, tödliche Feuer gelegt zu haben, und zum Tode verurteilt. Zwei weitere erhielten die Todesstrafe mit Vollstreckungsaufschub. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) ist erschüttert und empört über die Urteile und fordert deren sofortige Aufhebung, um das Leben der Verurteilten zu retten.
„Ungeachtet der Vorwürfe verurteilen wir die Anwendung der Todesstrafe durch China aufs Schärfste“, erklärt Nadine Baumann, Geschäftsführerin der …

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[1 Mar 2009 | Comments Off]
Tibet – Trauer um Opfer der Unruhen 2008

Tibeter und Tibet-Unterstützer in Deutschland haben aus Solidarität zu den Tibetern in Tibet alle Feierlichkeiten zum traditionellen Losar, dem morgen beginnenden tibetischen Neujahr, abgesagt. Zahlreiche Tibeter sowohl in Tibet als auch weltweit haben entschieden, die Neujahrsfeiern als Zeichen passiven Widerstands und im Gedenken an die Opfer auszusetzen, die durch die Niederschlagung der friedlichen Proteste nach dem 10. März 2008 zu Tode gekommen sind.
Je näher der 10. März – 50. Jahrestag des großen tibetischen Volksaufstands im Jahr 1959 – rückt, desto schärfer werden die Sanktionen durch …

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[1 Feb 2009 | Comments Off]
Dürre in Kenia: Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro bereit

Die Welthungerhilfe hat für die Opfer der Dürre in Kenia 100.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt. Das Geld wird vor allem dazu genutzt, die Versorgung von mehr als 20.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Im Distrikt Kajiado, im Südosten des Landes, werden 12 große Tanks an zentralen Stellen aufgestellt, die durch Tankwagen in den kommenden Monaten mit sauberem Wasser gefüllt werden. Pro Person können  3 bis 5 Liter pro Tag verteilt werden, die zum Trinken und Kochen gebraucht werden.
“Wir wollen nicht warten, bis die …

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[1 Feb 2009 | Comments Off]
Wen Jiabao in Berlin: Tibet Initiative Deutschland mahnt Bundeskanzlerin Merkel zu klaren Worten

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, bei ihrem morgigen Treffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao klar und deutlich die Tibet-Problematik anzusprechen. Sie solle von China insbesondere „die Bereitschaft zu ernsthaften und nachhaltigen Verhandlungen einfordern und damit den Weg für Frieden und Stabilität in der Region ebnen.“
Auch 50 Jahre nach dem blutig niedergeschlagenen Volksaufstand am 10. März 1959 sieht die TID keine Besserung der Situation in Tibet. Mehrere Tausend Todesopfer und Inhaftierte auf tibetischer Seite waren damals die Folge. …

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[8 Jan 2009 | Comments Off]
China: Mönch droht Folter

Der ehemalige Mönch Nami Jhaba wurde am 19. April 2008 festgenommen und ist seitdem ohne Kontakt zur Außenwelt inhaftiert.

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[31 Oct 2008 | Comments Off]
Online-Petition für Dhondup Wangchen

Helfen Sie mit, die Freilassung von Dhondup Wangchen zu erreichen!
Im März 2008 wurde Dhondup Wangchen, tibetischer Regisseur des Dokumentarfilms „Leaving Fear Behind“ (dt. „Die Angst überwinden“), von chinesischen Sicherheitskräften verhaftet. Sein derzeitiger Verbleib und seine gesundheitliche Verfassung sind unbekannt.
Zwischen Oktober 2007 und März 2008 bereiste Dhondup Wangchen zusammen mit dem tibetischen Mönch Jigme Gyatso weite Teile Tibets und drehte dabei heimlich den Dokumentarfilm „Leaving Fear Behind“.
Wangchen und Jigme zeichneten über 100 Interviews mit Tibetern auf, die sich trotz drohender Verfolgung offen über ihre Lebenssituation …

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[14 Jun 2008 | Comments Off]

KATHMANDU – Tibetische Quellen berichteten RFA, die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet (TAR) hätten im Zusammenhang mit einer Serie von kleineren Detonationen, die sich während der anti-chinesischen Proteste Ende März in der Region ereigneten, fünf Mönche verhaftet.
Wie eine tibetische Quelle versichert, würden die am 24. Mai festgenommenen fünf Personen „verdächtigt, in einige Explosionen in der Gegend involviert gewesen zu sein“. Die Explosionen hätten am 6. und 7. April stattgefunden, über etwaige Opfer ist nichts bekannt geworden. “Es hat vier kleinere Detonationen in …

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[1 Jun 2008 | Comments Off]

Pressemitteilung: Tibetan Centre for Human Rights and Democracy

Ein seltenes ausführliches Zeugnis eines tibetischen Jugendlichen, der auf die Unruhen in Lhasa im März hin festgenommen wurde, wurde dem TCHRD zugespielt. Der Interviewte schildert die Anwendung von extremer Gewalt im Gefängnis, erzählt von den Schmerzensschreien in den Korridoren, den grauenhaften Geschichten, die er ständig hörte, der nicht versiegenden Hoffnung auf Hilfe von der Außenwelt und den Lebensperspektiven nach der Inhaftierung. Das nachfolgende Interview wurde einer dritten Person diktiert und dann vom TCHRD druckfertig gemacht. Um die …

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[18 Apr 2008 | Comments Off]

Das Europäische Parlament:
Das Europäische Parlament unter Hinweis auf seine früheren Entschließungen zu China und Tibet, insbesondere zu dem Dialog zwischen der chinesischen Regierung und Gesandten des Dalai Lama [15. Februar 2007][1]
b] zum Gipfel EU-China und zum Menschenrechtsdialog zwischen der EU und China [13. Dezember 2007][2],
c] zu den Beziehungen EU-China [7. September 2006] [3]
d] zu der Funktionsweise der Dialoge und Konsultationen mit Drittstaaten zu Menschenrechtsfragen [4]
- gestützt auf Artikel 103 Absatz 4 seiner Geschäftsordnung,
A in der Erwägung, dass am 49. Jahrestag des nationalen tibetischen Aufstandes gegen …

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[3 Apr 2008 | Comments Off]

Presseerklärung
Department of Information & International Relations – Central Tibetan
Dharamshala – 176215, India
Website: www.tibet.net/en/diir/
Das staatlich kontrollierte Sprachrohr der chinesischen Regierung, die Nachrichtenagentur Xinhua, berichtete am 30. Mai ausführlich über die”Verstrickung der tibetischen Regierung-im-Exil und des Dalai Lama in die derzeitigen Demonstrationen in Lhasa und anderen Teilen Tibets”. In diesem Artikel, als dessen Verfasser ein Autor mit dem tibetischen Namen Yedor (chin. Yi duo) angegeben wird, werden Seine Heiligkeit der Dalai Lama und die Sicherheitsabteilung der Tibetischen Zentralverwaltung (CTA = Central Tibetan Administration) bezichtigt, sie hätten die …

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[3 Apr 2008 | Comments Off]

China will die tibetische Hauptstadt Lhasa ab kommendem Monat wieder für ausländische Touristen öffnen. Diese Meldung wurde am Donnerstag von den tibetanischen Regierungsbehörden veröffentlicht.
Die Propaganda gegen den Dalai Lama wurde verschärft. Zeitgleich ordnete die Regierung in Peking , die Propaganda gegen den Dalai Lama zu verschärfen. Weiterhin sollen, laut “Tibet Daily”, lokale Funktionäre der Kommunistischen Partei, die während der Unruhen die politische Linie Pekings nicht entschlossen vertreten hätten, bestraft werden. Peking macht unterdessen die “Dalai-Clique” für die Unruhen verantwortlich.

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