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Artikel-Tag: Milchprodukte

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[7 Jun 2009 | Comments Off]
Exportsubventionen vergrößern den weltweiten Hunger

Bäuerinnen in Bolivien beim Melken. Die Milch wird anschließend zu Käse verarbeitet. © Kessler
“Wer Exportsubventionen unterstützt, vergrößert das weltweite Hungerproblem. Durch Agrarsubventionen wird zerstört, was durch Entwicklungshilfe aufgebaut wurde. Kleinbauern, die ihre Produktion verbessern konnten, werden nicht mehr mit den subventionierten Milcherzeugnissen konkurrieren können und so Einkommen verlieren. Damit gehen Anreize zu Investitionen in die lokale Landwirtschaft der Entwicklungsländer und zur Steigerung der lokalen Produktion verloren. Das wird mittel- und langfristig neue Nahrungsmittelknappheiten auslösen. Die Menschen müssen stattdessen dabei unterstützt werden, sich selber zu versorgen …

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Deutschland »

[18 Apr 2009 | Comments Off]
Gen-Milch von Marken-Molkereien

Nach neuen Greenpeace-Analysen von Futtermittelproben lassen drei namhafte Molkereien weiterhin gentechnisch veränderte Soja aus Südamerika an Milchkühe verfüttern. Die Umweltschützer ließen Proben von Höfen untersuchen, die ihre Milch an die sogenannten Qualitätsmarken Weihenstephan, Bärenmarke und Allgäuland liefern. Zwar hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den Anbau von Gen-Mais in Deutschland verboten. Doch Millionen Tonnen Gen-Pflanzen werden als Futtermittel nach Deutschland importiert. Der Hersteller von Landliebe zeigt, dass es auch anders geht: Seine Milchlieferanten verfüttern keine Gen-Pflanzen.
“Vor allem namhafte Molkereien verspielen ihre Glaubwürdigkeit. Sie sollten Verbraucher nicht …

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Die Welt »

[23 Jan 2009 | Comments Off]
Agrarpolitik aus der Mottenkiste

Welthungerhilfe kritisiert Exportsubventionen für Milchprodukte
Die Welthungerhilfe lehnt die erneute Exportsubvention von Milchprodukten entschieden ab. “Hier wird ein Instrument aus der agrarpolitischen Mottenkiste geholt, das erst 2007 aufgrund seiner schädlichen Wirkungen abgeschafft worden war”, kritisiert der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Hans-Joachim Preuß. In den nächsten Monaten würden so 30.000 Tonnen Butter und 109.000 Tonnen Magermilchpulver auf den Weltmarkt gebracht, die die einheimische Produktion in den Entwicklungsländern zerstören würden. “Mit den neuen Dumpingpreisen können die Bauern in Afrika oder Asien nicht konkurrieren. Armutsbekämpfung sieht anders aus”, betont Preuß.

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[28 Nov 2008 | 2 Kommentare]
Gentechnik gehört nicht in unsere Milch

Kunden wollen Qualität zu fairen Preisen für die Bauern – Bild: blickreflex.de/pixelio
Rund 85 Prozent der Verbraucher in Deutschland wollen, dass Milchkühe kein gentechnisch verändertes Futter erhalten. Das ist das Ergebnis einer von Greenpeace bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage. Zudem wären Verbraucher zu 80 Prozent auch bereit, mehr Geld für Milchprodukte ohne Gentechnik zu zahlen. Zwei Drittel der 1000 Befragten würden Produkte mit dem Hinweis ohne Gentechnik bevorzugt kaufen. Greenpeace fordert die deutsche Milchindustrie auf, Gen-Pflanzen aus der gesamten Produktion …

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[4 Jul 2008 | Comments Off]

Wenige Tage vor dem diesjährigen G8-Gipfel in Japan fordert Ärzte ohne Grenzen von den Gipfelteilnehmern mehr Geld für Ernährungshilfen speziell für Kleinkinder. Weltweit sterben jedes Jahr drei bis fünf Millionen Kinder an Mangelernährung. “95 Prozent der Kinder mit der schwersten Form von Mangelernährung erhalten derzeit keine angemessene Behandlung”, sagte Susan Shepherd, Ernährungsexpertin der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen. “Die G8-Staaten können diesen Kindern mit Sofortmaßnahmen eine lebensrettende Behandlung ermöglichen.”
Die Vereinten Nationen schätzen, dass jährlich rund acht Milliarden US-Dollar gebraucht werden, um den Kindern und …

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