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Artikel-Tag: Abhängig

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[3 May 2009 | Comments Off]
Bangui – Tausende Menschen auf der Flucht

Eine erneute Eskalation der Gewalt zwischen Armee und Rebellen im Norden der Zentralafrikanischen Republik hat abermals Tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Ärzte ohne Grenzen schätzt, dass in den Regionen Kabo und Moyen Sido erneut rund 8.000 Menschen vertrieben wurden. Sie suchen Zuflucht im Busch, wo sie in der derzeit herrschenden Regenzeit ohne Zugang zur Gesundheitsversorgung und außer Reichweite von humanitärer Hilfe leben.
“Einige Orte wurden vollständig niedergebrannt. Die Bewohner waren gezwungen, nur mit der Kleidung, die sie am Leib trugen, zu fliehen”, berichtet Gabriel Sánchez …

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Die Welt, Urgent Action »

[25 Apr 2009 | Comments Off]
Darfur – Humanitäre Helfer im nördlichen Sudan in der Zwangslage

Die holländische und die französische Sektion von Ärzte ohne Grenzen äußern wiederholt ihre tiefe Besorgnis um die Patienten, die sie in Darfur zurücklassen mussten und verurteilen die inakzeptablen Bedingungen ihrer Ausweisung aus Darfur. Die Ausweisung von 13 Nichtregierungsorganisationen folgte direkt auf den Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsident Omar al-Bashir durch den Internationalen Strafgerichtshof am 4. März. Ärzte ohne Grenzen befürchtet, dass die großen Erfolge, die humanitäre Organisationen in den letzten fünf Jahren erzielen konnten, zunichte gemacht werden könnten.
Die Arbeit im Sudan ist seit Jahren kompliziert. …

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[25 Apr 2009 | Comments Off]
Burundi – Menschenrechtler getötet

Ernest Manirumva wurde am Abend des 8. April 2009 in seinem Zuhause in der Hauptstadt Bujumbura von unbekannten Männern erstochen.

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Deutschland »

[18 Apr 2009 | Comments Off]
Gen-Milch von Marken-Molkereien

Nach neuen Greenpeace-Analysen von Futtermittelproben lassen drei namhafte Molkereien weiterhin gentechnisch veränderte Soja aus Südamerika an Milchkühe verfüttern. Die Umweltschützer ließen Proben von Höfen untersuchen, die ihre Milch an die sogenannten Qualitätsmarken Weihenstephan, Bärenmarke und Allgäuland liefern. Zwar hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den Anbau von Gen-Mais in Deutschland verboten. Doch Millionen Tonnen Gen-Pflanzen werden als Futtermittel nach Deutschland importiert. Der Hersteller von Landliebe zeigt, dass es auch anders geht: Seine Milchlieferanten verfüttern keine Gen-Pflanzen.
“Vor allem namhafte Molkereien verspielen ihre Glaubwürdigkeit. Sie sollten Verbraucher nicht …

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[18 Apr 2009 | Comments Off]
Haiti: Gesundheitssystem hat große Lücken

Bei der Konferenz in Washington zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Haitis treffen der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und die haitianische Premierministerin Michèle Pierre Louis mit Vertretern von mehr als 30 Geberländern zusammen. Die internationale humanitäre Organisation Ärzte ohne Grenzen ruft die haitianische Regierung und die Geber dazu auf, angesichts der Krise des dortigen öffentlichen Gesundheitssystems sofort konkrete Maßnahmen zu ergreifen. “Die haitianische Regierung und die Geberländer dürfen die Bedürfnisse der verarmten Haitianer nicht vergessen, die dringend einen angemessenen Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung benötigen”, sagte Brian Philip …

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[10 Apr 2009 | Comments Off]
Welthungerhilfe zur G20-Erklärung: Ein Schritt in die richtige Richtung, aber Skepsis bleibt

Kinder aus Burundi vor ihrem Lehmhaus. © Lyons
Statement von Uli Post, entwicklungspolitischer Experte der Welthungerhilfe:
Die Ergebnisse des G20-Gipfeltreffens und die Abschlusserklärung weisen in die richtige Richtung. Dennoch bleiben wir skeptisch, denn oft wurden Zusagen nicht eingehalten.
Als positiv ist zu werten, dass 50 Milliarden Dollar (37,5 Mrd. Euro) für die ärmsten Länder bereitgestellt werden, und das vor allem für die Ernährungssicherung. Damit erkennen die Staatschefs an, dass der Kampf gegen den Hunger eine oberste Priorität sein muss.
Kritisch sehen wir die zentrale Rolle des …

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[24 Mar 2009 | Comments Off]
Teheran: Blogger stirbt in Gefängnis

Schock über den Tod des Bloggers Omidreza Mirsayafi am 18. März. Der Internetdissident war seit dem 7. Februar in einem Teheraner Gefängnis inhaftiert. Nach einer Anhörung vor dem Revolutionären Gericht in Teheran stand Mirsayafi unter Arrest, wo er bis zuletzt auf eine Entscheidung des Gerichts wartete.
Mirsayafi beschrieb sich nach seiner Verhaftung gegenüber ROG als “kulturellen, nicht politischen Blogger”. Die meisten seiner Artikel befassten sich mit traditioneller persischer Musik und Kultur, nur sehr wenige hatten laut Mirsayafi satirischen Inhalt. Sein Blog „Rooznegaar“ ist mittlerweile gesperrt.

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[21 Mar 2009 | Comments Off]
Malta: Ärzte ohne Grenzen stellt Aktivitäten in Internierungslagern für nicht registrierte Migranten und Asylsuchende auf Malta ein

Ärzte ohne Grenzen hat die Einstellung der Nothilfeprojekte in drei Internierungslagern für nicht registrierte Migranten und Asylsuchende auf Malta angekündigt. Die Entscheidung folgt einer Reihe von Ersuchen der internationalen humanitären Organisation an die maltesischen Behörden, die Lebensbedingungen und die Gesundheitsversorgung in den Lagern zu verbessern. Wenn nicht eingegriffen wird, sieht Ärzte ohne Grenzen sich nicht in der Lage, unabhängige, medizinische Hilfe in den Internierungslagern zu leisten. Die Organisation bleibt aber auf der Insel, um Migranten und Asylbewerber in den bestehenden offenen Lagern zu unterstützen und …

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[1 Mar 2009 | Comments Off]
Republik Moldau: Menschen in Transnistrien brauchen medizinische Hilfe

Die humanitäre Organisation Ärzte ohne Grenzen ruft die moldawischen und transnistrischen Behörden sowie die internationale Gebergemeinschaft auf, sich stärker um die gesundheitlichen Bedürfnisse der Bevölkerung von Transnistrien zu kümmern. Die Tatsache, dass diese Region von humanitärer Hilfe ausgeschlossen wird, hat zu einem Anstieg von Krankheiten und unnötigem Leid geführt. So sind die HIV/Aids-Zahlen in der von Moldawien abtrünnigen Republik viermal so hoch wie in Moldawien selbst. Die hohen Zahlen werden darauf zurückgeführt, dass Transnistrien über viele Jahre keine internationale Hilfe erhielt, um die Krankheit zu …

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[18 Feb 2009 | Comments Off]
Simbabwe: Choleraausbruch – Zeichen der humanitären Krise

Simbabwe befindet sich in einer außer Kontrolle geratenen medizinischen Notsituation. Der aktuelle Choleraausbruchs ist nur ein Ausdruck des katastrophalen Zustands des Gesundheitssystems des Landes und der kollabierenden Infrastruktur, wie die Organisation Ärzte ohne Grenzen in dem heute veröffentlichten Papier “Beyond Cholera: Zimbabwe’s Worsening Crisis” beschreibt. Die Teams der Organisation behandelten seit August 2008 fast 45.000 Cholera-Patienten. Das sind rund 75 Prozent aller bisher bekannten Fälle – und die humanitäre Krise ist noch lange nicht vorbei. Viele Gesundheitseinrichtungen sind geschlossen oder funktionieren nicht, andere verlangen exorbitante …

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[18 Jan 2009 | Comments Off]
Guantánamo: Die USA sind verplichtet, aber die EU muss helfen

50 bis 60 Gefangene des US-Gefangenenlagers Guantánamo können bald freikommen, wenn sich Länder finden, die bereit sind, sie aufzunehmen. Amnesty International fordert die Staaten der Europäischen Union (EU) auf, diesen Gefangenen aus humanitären Gründen Aufenthaltsstatus zu gewähren.
Nach Recherchen des Center for Constitutional Rights in New York liegen für diese Gefangenen keinerlei Hinweise vor, dass sie angeklagt werden sollen. Sie kommen aus Ländern wie Russland, Syrien, China, Libyen, Usbekistan oder Tunesien und können nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden, weil ihnen dort Folter oder Verfolgung …

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[14 Jan 2009 | 2 Kommentare]
Prämie für Schrottautos schadet Klima und Industrie

Greenpeace fordert Prämie für sparsame Pkw und CO2-orientierte Kfz-Steuer.
Die geplante Abwrackprämie für Autos hält Greenpeace für ökologisch und ökonomisch unsinnig. Diese Maßnahme des Konjunkturpakets, das am Montag im Koalitionsausschuss verhandelt wird, schadet dem Klima und hilft der der deutschen Autoindustrie nicht weiter.
“Blinder Aktionismus statt Klimaschutz hilft niemandem”, so Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. “Wenn Öl knapp wird und der Klimawandel droht, darf der Staat nicht auch noch den Absatz von Spritschluckern mit Steuergeld ankurbeln. Die deutsche Autoindustrie muss leichtere und sparsamere Autos bauen, wenn sie …

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[5 Jan 2009 | Comments Off]
USA: 334 Taser-Todesfälle

Die Behauptung, Taser seien keine tödlichen Waffen, hält einer gründlichen Überprüfung nicht stand. Amnesty International veröffentlicht heute einen neuen Bericht über die Gefährlichkeit der Elektroschockwaffen. Zwischen 2001 und August 2008 starben in den USA 334 Menschen in Zusammenhang mit Taser-Einsätzen. Die Menschenrechtsorganisation fordert die Behörden auf, die Verwendung von Tasern auszusetzen oder auf lebensbedrohliche Situationen zu beschränken.
“Diese Elektorschocker sind nicht die ‘nicht tödlichen Waffen’, als die sie angepriesen werden”, so Mathias John, Rüstungsexperte von Amnesty Deutschland. “Sie sollten – wenn überhaupt – nur als letztes …

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