Die globale Wirtschaftskrise ist auch eine Menschenrechtskrise, die sich weiter verschärft. Sie könnte bis zu 90 Millionen Menschen in Armut stürzen. Mit der Rezession verschärft sich die Repression, daher könnten Unruhen und politische Gewalt zunehmen, insbesondere auf dem ärmsten Kontinent Afrika, warnte Amnesty International heute anlässlich der weltweiten Vorstellung des Jahresberichts 2009. Der Report beschreibt die Menschenrechtslage in 157 Staaten.
“Der größte Teil der Opfer von Menschenrechtsverletzungen, die wir in unserem Jahresbericht aufführen,…
weiter lesen »In einem offenen Brief haben 34 Organisationen die brasilianische Regierung zur Einrichtung neuer Regenwaldschutzgebiete aufgefordert. Vor allem die indigene Bevölkerung des Amazonasgebietes sieht sich und ihren Lebensraum massiv von illegalem Holzhandel und Wilderei bedroht. Bereits vor zwei Jahren hatte sie die brasilianische Regierung in einem Antrag dringend um Schutzmaßnahmen gebeten. Weil sich seitdem nichts getan hatte, kritisieren die Nichtregierungsorganisationen die Tatenlosigkeit Präsident Lula da Silvas und seiner Regierung. Sie solle endlich Reservate schaffen, in…
weiter lesen »Die vietnamesische Unterart des vom Aussterben bedrohten Javanashorns gehört zu den seltensten Säugetiere der Welt. Die letzten acht Individuen sind nun durch den Bau von Straßen nahe dem bekannten Cat Tien Nationalpark im Süden Vietnams zusätzlich gefährdet. Die Straßen, deren Bau gerade begonnen hat, isolieren das letzte Rückzugsgebiet und stellen für die empfindsamen Tiere durch die Zunahme an Lärmbelästigung, Verkehr und leichteren…
weiter lesen »Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, warnt davor, dass die Anzahl der Hungernden noch in diesem Jahr auf über eine Milliarde steigen könnte. “Es muss endlich eine glaubwürdige Trendwende eingeleitet werden”, sagt die ehrenamtliche Präsidentin der privaten Hilfsorganisation. “Die weltweite Ernährungssicherheit muss oberste Priorität haben. Rettungspakete sind wichtig, aber Nullen allein machen nicht satt.”
Dieckmann weiter: “Mit der jahrzehntelangen Vernachlässigung der ländlichen Gebiete in den Entwicklungsländern muss endlich Schluss sein. Dort leben zwei Drittel aller…
weiter lesen »Die Umweltstiftung WWF begrüßt den heute vom sächsischen Umweltministerium vorgelegten Wolfs-Managementplan und plädiert zugleich für eine stetige Weiterentwicklung des Papiers. Der Managementplan wurde in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Behörden, Wissenschaftlern, Jagdverbänden, Schafszüchtern und Umweltschutzorganisationen sowie Bürgerinitiativen erarbeitet. „Nur durch strukturiertes Handeln der zuständigen Behörden und Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen können Konflikte vermieden und Artenschutz gewährleistet werden“, sagt WWF-Artenschutzreferentin Izabela Skawinska-Luther. Der WWF begrüßt ausdrücklich, dass sich auch Vertreter der Schafzucht- und Jagdverbände an der…
weiter lesen »[Wissenschaftliche Konferenzen und Veranstaltungen zu organisieren ist eine Aufgabe die eine professionelle Planung und Umsetzung erfordert, um den Event für alle Beteiligten zu einem Erfolg werden zu lassen. Dies zu erreichen bedarf es im Idealfall einer speziellen Software, die auf genau die Belange zugeschnitten ist die hier für erforderlich sind – und web-basierend, damit die Planung und der Zugriff aller Beteiligten standortunabhängig ist.
Die Software CONTOO bietet genau…
weiter lesen »Das Stadtgericht von Phnom Penh hat den Antrag der “Gruppe 78″ zurückgewiesen, die Zwangsräumung zu stoppen.
weiter lesen »Ärzte ohne Grenzen verurteilt den wachsenden Druck durch die thailändische Armee auf 5.000 Hmong Flüchtlinge, die im Huai Nam Khao Lager im Norden Thailands leben. Zunehmende Arbeitsauflagen haben Ärzte ohne Grenzen gezwungen, die Aktivitäten in den Lagern zu stoppen.
Die thailändische und die laotische Regierung haben im vergangenen März bestätigt, dass alle Hmong Flüchtlinge noch vor Jahresende nach Laos zurückgeschickt werden. 500 Flüchtlinge wurden bereits zwischen Dezember 2008 und März 2009 zurückgeführt. Die Hmong…
weiter lesen »Die Welthungerhilfe warnt davor, dass die anhaltenden Kämpfe im Norden Pakistans zu einer humanitären Katastrophe führen könnten, wenn den betroffenen Menschen nicht schnell geholfen wird. “Die Zahl der Flüchtlinge aus dem umkämpften Swat-Tal hat sich auf mindestens 1,4 Millionen erhöht – das entspricht der ungefähren Einwohnerzahl von München”, berichtet Marco Obermüller, Programmleiter der Welthungerhilfe in…
weiter lesen »Gletscher des Himalaya in 25 Jahren verschwunden?
Ein Zeichen gegen den Klimawandel setzte Apa Sherpa auf dem Gipfel des Mount Everest. Der Weltrekordhalter, der Donnerstag Nacht zum 19. Mal den höchsten Berg der Erde erklomm, hielt auf dem Gipfel des Mount Everest ein WWF-Transparent in die Höhe, auf dem er forderte: “Stoppt den Klimawandel, lasst den Himalaya leben!”
Sherpa setzt…
weiter lesen »Menschenverursachte Aussterbe-Rate 100mal höher als normal.
Sowohl die Vereinten Nationen als auch die Europäische Union werden mit dem Ziel, den Artenschwund bis zum Jahr 2010 zu stoppen oder zumindest signifikant zu verringern, scheitern. „Der Verlust der biologischen Vielfalt hat sich in Europa und weltweit in den vergangenen Jahren sogar noch beschleunigt“, warnt Günter Mitlacher von der Umweltstiftung WWF anlässlich des International Tags der Biodiversität am 22. Mai. Die menschenverursachte Aussterbe-Rate von Tieren und Pflanzen…
Die Welthungerhilfe versorgt in den Distrikten Madan und Swabi im Norden Pakistans über 5.000 Menschen in Flüchtlingscamps. Sie baut Latrinen und Waschräume zur Verbesserung der hygienischen Bedingungen und stellt Decken und Kochutensilien sowie mit Handpumpen für sauberes Trinkwasser zur Verfügung.
Swat-Tal seit Monaten Kriegsschauplatz
Seit Monaten ist das Swat-Tal im Norden Pakistans umkämpftes Gebiet von Regierungstruppen und Taliban-Kämpfern. Nach Schätzungen der UN sind rund eine Million Menschen auf der Flucht und suchen Schutz…