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Statistik und Meinungsmache

12 August 2009 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

von Reiner Wenserit

PICT0003Unabhängige Berichterstattung, Statistiken oder Umfragen sind in unserem Lande auch nur geträumt. „Traue keiner Statistik die du nicht selber verfälscht hast!“ Als Trendinformation werden Umfragen in öffentlichen Medien dargestellt, aber es drängt sich immer mehr der Verdacht auf das die Medien den Trend bestimmen wollen, und gerade Stern und RTL und die Bild sind mit ihrer unabhängigen Berichterstattung nicht zu Topen. Der Bürger wird verdummt wo es nur geht durch einen Mix aus Tatsachen und Pseudotatsachen. Dadurch wird der Eindruck von unabhängiger Berichterstattung dem Betrachter vorgespielt. Hier einer eindrucksvollen Darstellung von manipulativer Wahrheit 2009 im Wahlkampf:

„12.08.09 Düsseldorf (ddp). Gut sechs Wochen vor der Bundestagswahl kommen Umfragen zu widersprüchlichen Ergebnissen über die Möglichkeit einer schwarz-gelben Regierungsmehrheit. Einer am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Befragung des Magazins «Stern» und des Fernsehsenders RTL zufolge kommen CDU/CSU und FDP gemeinsam auf 51 Prozent und könnten damit die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen. Einer Erhebung des «Handelsblatts» (Mittwochausgabe) zufolge können die drei Parteien dagegen derzeit nicht auf die Mehrheit der Stimmen hoffen.
Laut der Befragung von «Stern» und RTL kommen die Unionsparteien derzeit auf 38 Prozent und erreichen damit einen Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die FDP fiel im Wochenvergleich um einen Prozentpunkt auf 13 Prozent.
Laut der «Handelsblatt»-Umfrage würden aktuell 33 Prozent der Wähler für CDU und CSU stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Dies bedeutet dem Blatt zufolge einen Verlust von fünf Prozentpunkten binnen eines Monats. Die FDP verbesserte sich in der Erhebung um zwei Prozentpunkte auf 15 Prozent. Damit wäre eine schwarz-gelbe Koalition nach dieser Umfrage nicht möglich.
Die Sozialdemokraten verbesserten sich in der «Stern»-Umfrage um einen Prozentpunkt auf 21 Prozent, die «Handelsblatt»-Erhebung sieht die SPD bei 24 Prozent.
Die Grünen sanken in der wöchentlichen Befragung des Hamburger Magazins und des Fernsehsenders um einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent. Die Linke erreichte wie in der Vorwoche elf Prozent. In der Umfrage des «Handelsblatts» verbesserten sich Grüne und Linke jeweils um einen Punkt auf zwölf beziehungsweise elf Prozent“.

Wurden sie eigentlich schon einmal zu Ihrem vermutlichen Wahlverhalten befragt? Straßenumfragen werden genauso wie telefonische Befragungen an Zielgruppen ausgerichtet,  was sich dann „representativ“ nennt. Nur mit dieser Methode der gezielten statistischen Erhebung kann man auch das gewünschte Ergebnis erzielen und genau so wird es gemacht, denn der Auftraggeber zahlt nur für sein erwünschtes Ergebnis. So ist umso erstaunlicher – oder gerade auch nicht, dass die Umfrage des Handelsblatts, was ein klar unternehmerorientiertes Medium darstellt, der CDU/CSU 5% Verlust beschert, verdient hätten es Merkel und Co. ohne Frage, aber die Vermutung liegt nahe das mit einem Akt der latenten Gewalt, die  Mittelständler zu den Wahlurnen gezwungen werden sollen. In Anbetracht einer nach wie vor mittelstandsfeindlichen Politik der CDU/CSU, auch in der Krise, ist diese präventive Maßnahme also nicht verwunderlich! So mein Rat: Glauben Sie an Ihre eigene Einschätzung, an Ihre Erfahrungen und suchen Sie eigene Informationen – solange noch freie Informationsquellen zugelassen sind, denn reguliert werden soll – was reguliert werden kann, und eine Bundesregierung unter der Führung der CDU/CSU also Merkel, Schäuble und Frau von der Leyen wird regulieren, was ihnen im Wege steht. Einen schönen Tag noch und ein hervorragendes Leben in einer unzensierten nicht manipulierten Zukunft!

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