Home » Die Welt

Simbabwe: Cholera-Epidemie

7 Dezember 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Die Cholera-Epidemie nimmt in Simbabwe mit dem Beginn der Regenzeit bedrohliche Ausmaße an. Besonders gefährdet sind die Menschen in den ländlichen Gebieten, denn sie trinken sehr oft das Wasser aus den schon verseuchten Flüssen und Teichen. Der Wasser- und Sanitärsektor in Simbabwe ist schon seit langer Zeit aufgrund jahrelanger Misswirtschaft und Korruption vollkommen zusammengebrochen, berichtet der WWF. Die stättischen Wasserversorgungen sind ebenfalls kollabiert und die Müllberge türmen sich in den Straßen. Damit trifft die Epidemie nun auch mit voller Härte alle Schichten der Stadtbevölkerung.
Der WWF erkannte die bedrohliche Situation schon vor Monaten und stellte der Bevölkerung in besonders bedrohten Gebieten sauberes Trinkwasser zur Verfügung, verteilte Entkeimungsmittel und stellte Trinwassertanks auf. In diesem  Jahr erneuerte der WWF mit EU-Mitteln bereits 143 Trinwassersysteme an Kliniken und rehabilitierte in den letzten 5 Jahren über 4.000 Brunnen. Ohne die Mitarbeit der Regierung ist eine landesweite effektive Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen jedoch kaum möglich. Die Regenzeit dauert noch 4-5 Monate an und die folgen der Cholera werden auch noch lange danach spürbar sein. Deshalb bittet der WWF um Ihre Spende, um weiterhin geziehlt dort helfen zu können wo es am nötigsten ist.

Spendenkonto:
Sparkasse KölnBonn
Welthungerhilfe-Kontonummer1115
BLZ 370 501 98
Stichwort: Simbabwe

Kommentare sind geschlossen.