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Simbabwe: Arbeitsverbot für Hilfsorganisationen

7 Juni 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Kurz vor den Wahlen in Simbabwe setzt Robert Mugabe seine Einschüchterungsstrategie fort.
Die Regierung untersagt allen Hilfsorganisationen im Land auf unbestimmte Zeit ihre bisherige Tätigkeit. Besonders die Landbevölkerung ist dringend auf Nahrungsmittelhilfen und medizinische Untertützung angewiesen. Der seit 1980 amtierende Staatschef Mugabe wirft dem Westen vor, ihn mit Hilfe von Hilfsorganisationen und Oppositionsparteien stürzen zu wollen. Zum wiederholten mal wurde Oppositionsführer Morgan Tsvangirai verhaftet sowie ausländische Diplomaten angegriffen. Der UN-Sicherheitsrat rief die simbabwische Regierung auf, die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen zu respektieren.
Schon das letzte Wahlergebnis war offensichtlich gefälscht, die Bevölkerung hungert und die Welt schau zu.

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