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Sexueler Schwachsinn boomt und die Nashörner müssen Leiden!

11 Juli 2009 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Autor: Reiner Wenserit 11.07.2009

Das  gemahlene  Nashornhörner die Potenz erhöhen und die Libido verstärken ist nicht nur wirklich zweifelhaft sondern aus wissenschaftlicher Sicht  -das Horn ist aus Kreatin-  eigentlich unmöglich. Dennoch scheinen vorwiegent  Asiaten dies zu glauben, also rate ich mit Fingernägel knabbern zu beginnen oder die Harre des Sexualpartners zu kauen denn die sind auch aus Kreatin. Dieser Glaube ist genauso unterirdisch wie so mancher glaubt Müllermilch mache schön. In einem von Wissenschaft und Technologie bestimmtes  Zeitalter, mit Mittelchen wie Viagra und Co, ist die Einnahme mehr als überflüssig und ganz besonders in Anbetracht des unsäglichen Leids der Tiere durch Wilderei. Traditionelle asiatische Apotheken und die Konsumenten dieses Pulvers stehen auf der selben Stufe mit diesem kriminellen Rattenpack –Händlern, Wilderern usw.-  in Afrika und Asien. Nichts gegen Traditionen aber bitte nicht auf Kosten von Lebewesen die schon die Welt besiedelten bevor der Mensch das Licht der Welt erblickte, und von solchem Schwachsinn stark bedroht sind.

Genf den 9. Juli 2009. Pressemitteilung von TRAFFIC International – ein gemeinsames Programm des WWF und IUCM –  zu folge, boomt der Handel mit den Hörnern der Nashörner. Die Wilderei auf diese sowieso schon stark gefährdete Tierart hat ein 15-Jahres-Hoch erreicht. Die Nachfrage für die Tierhörner wird durch den traditionelle Medizin Handel in Asien geschürt und ist das große Geschäft für Wilderer in Afrika und Asien. Immer mehr Beweise führen zu chinesischen, vietnamesischen und thailändischen Staatsangehörigen, die für die illegale Beschaffung und den Transport verantwortlich sind. Aber nicht nur der Tierbestand von Afrika ist von der Wilderei betroffen, immer häufiger werden die Tiere auch in Indien und Nepal getötet seit Januar 2009 sind es 19 Tiere die dort erfasst wurden, von der Dunkelziffer ganz zu schweigen. So sagt Steven Broad, Geschäftsführer von Traffic:“ Das ist die Schlimmste Rhino Wilderei die wir seit vielen Jahren gesehen haben, und es ist von entscheidender Bedeutung für die Regierungen der Betroffenen Länder, aufzustehen und etwas zu unternehmen.“ Dies muss aber auch für die Konsumenten Länder gelten die diese zerstörerische Perversion eigentlich erst initiieren und finanzieren. Umweltschützer befürchten, dass die jüngsten Erfolge in der Stabilisierung der Population und damit die Arbeit  der Tierschützer von zehn Jahren rückgängig gemacht werden.“ Immer mehr  Versuche der Wilderer und Diebe, das Horn zu beschaffen erweist sich als zu viel für die Nashörner, und einige Populationen sind stark rückläufig“,warnte Steven Broad.

Im Rahmen des CITES, in dem fast alle Arten von Nashorn im „Anhang I“ des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten aufgeführt sind, ist der nationale wie auch internationale Handel von Nashorn verboten. Für diese Tiere ist es von entscheidender Bedeutung das die internationale Gemeinschaft  ein “ genaues und aktuelles Bild des Zustands kennt, zur Erhaltung der Population und um den Handel mit afrikanischen und asiatischen Nashorn zu beenden“. Dr. Jane Smart, Direktor der IUCN zur Erhaltung der biologischen Vielfalt Group, fügte hinzu: „der IUCN und die afrikanischen und asiatischen Rhino -Spezialisten Gruppen arbeiten hart, um Daten und Informationen über Nashörner stets zu aktualisieren, so dass CITES-Vertragspartner und Staaten fundierte Entscheidungen treffen können, um dafür zu sorgen das Nashörner noch für die kommenden Generationen erhalten bleiben.

Also wünsche ich den Konsumenten dieses Pulvers sowie den Händlern, Zwischenhändlern, Schmugglern und Wilderern nicht nur die Pest an den Hals, sondern ganz besonders das ihr Pippimann abfalle oder hänge, hänge, hänge und Viagra und Co keine Wirksamkeit für sie entfalten möge.

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