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Birma: Hilfsprogramm erfordert 100 Millionen Dollar

13 Mai 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Der stellvertretende Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms, John Powell, sagt der Nachrichtenagentur AP:

Unserer ersten Schätzung nach benötigen wir ein Programm im Umfang von etwa 106 Millionen Dollar.

53 Millionen Dollar für Lebensmittel, Logistikkosten etc. Bisher erhielt die UN Spenden von etwa 50 Millionen Dollar.

Des Weiteren drohen Seuchen in Birma. Sollten die Überlebenden nicht schnell sauberes Wasser und Medizin erhalten, könnten bis zu 1,5 Millionen Menschen sterben. Täglich wächst die Gefahr von Cholera- und Typhusausbrüchen, der Ausbreitung von Masern, Lungenentzündung und Diphtherie. In den Überschwemmungsgebieten können zudem Moskitos die Malaria und das Dengue-Fieber übertragen.

Greg Beck vom International Rescue Committee erklärte:

Wenn nicht sofort und massiv Experten sowie Versorgungsgüter in die am schwersten betroffenen Gebiete gelangen, wird es eine Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes geben.

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