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Kritische Lage am Horn von Afrika

25 Oktober 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden
Äthiopien unterernährt

Viele Kinder in Äthiopien sind stark unterernährt. Sie werden von CARE mit therapeutischer Nahrung aufgepeppelt. CARE: S.Bulling

Die Finanzkrise verschärft die Situation
In fünf Ländern am Horn von Afrika stehen derzeit mehr als 17 Millionen Menschen vor einer humanitären Katastrophe. Auf diese alarmierende Zahl der Vereinten Nationen hat CARE Deutschland-Luxemburg Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Jamann in Bonn hingewiesen. Wenige Tage vor dem Welternährungstag am kommenden Donnerstag (16. Oktober) beschrieb Jamann die Lage als „äußerst kritisch“.

In den Monaten zwischen März und Mai – der Regenzeit – habe es deutlich zu wenige Niederschläge gegeben. Hinzu seien die steigenden Energie- und Nahrungspreise gekommen. „Das ist eine Mixtur, aus der Katastrophen entstehen können“, so Jamann. „Alleine in Äthiopien sind mehr als zwölf Millionen Menschen von einer Dürre betroffen.“ Immer mehr wirke sich die Klimaveränderung „zulasten der Ärmsten der Armen aus“, so Jamann weiter. „Die reichen Staaten sind gefordert, den endlosen Konferenzen endlich unterstützende Taten folgen zu lassen.“

CARE arbeitet seit den 80er Jahren in den Ländern am Horn von Afrika. Derzeit versorgt CARE im Rahmen der Nothilfe-Programme allein in Somalia knapp eine Million Menschen mit Nahrungsmitteln und Wasser. In Äthiopien erreicht die Hilfe von CARE mehr als 770.000 Menschen, darunter etwa 61.000 akut unterernährte Kinder und Mütter.

Über die derzeitige Situation der Hungernden am Horn von Afrika informiert Sie der CARE-Bericht „Leben am Abgrund: Der Preis des Versagens“ (pdf, 664 KB).

Wie CARE am Horn von Afrika hilft – Zahlen und Fakten (pdf, 77 KB)

Pressemitteilung: CARE

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