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Flaschenpost im kosmischen Ozean

17 August 2009 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

von Reiner Wenserit

m16_colognatoDer  Versuch des  Aufbau eines neuen sozialen Netzwerks  „The next Genaration“  ist vollzogen, web 2.0 und twitter waren gestern. Seit kurzem hat sich eine neuer höchst interessanter Mitbewerber am Markt gezeigt, leider sind die Rahmenbedingungen für Kommunikation noch sehr eingeschränkt was an der Entfernung liegt die die Textmessage, von bis zu 160 Zeichen, zu überwinden hat, und die Nachricht an unbekannt adressiert ist. HelloFromEarth.net ein Short-Massage Service des australischen Wissenschaftsmagazins COSMOS in Zusammenarbeit mit der NASA und der australischen Wissenschaftsbehörde CSIRO. Empfänger ist der Exoplanet “Gliese 581 d “der sich außerhalb unseres Planetensystems in 20,3 Lichtjahre (192 Billionen km) Entfernung zu unserer Erde befindet, und nach Ansicht von Wissenschaftlern und Astronomen Lebensbedingungen bietet die der Erde ähnlich sind -also Klasse M würde Deta sagen-, so also Leben, möglicherweise sogar intelligentes bzw. intelligenteres Leben beherbergen könnte.

CanberraAuf normalen Datenübertragungswegen werden wir allerdings so einige Jahre auf die Antworten warten müssen. Denn trotz der Übertragung durch eines der größten Radioteleskope der Welt dem Deep Space Station 43 in Canberra Australien, mit einen Parabolspiegel von 70m, werden unsere Botschaften erst ca. 2029 den Planeten erreichen. Eine Antwort, nach irdischen Verhältnissen, wäre erst 2051 zu erwarten, außer es öffnet sich ein Wurmloch und wir bekommen Besuch von den Empfängern unserer Botschaften. Bis zum 29.08.2009 werden die Textnachrichten noch aufgenommen nur Englisch ist als Sprache zugelassen, da die Nachrichten moderiert werden. Bei der NASA werden sie zusammengefast, in Binärcode umgeschrieben und zu einen Impulssendbaren Datenstrom verarbeitet, danach zurück gesendet nach Canberra, von dort dann ab in den Space. Das Signal -mit einer hohen Bandbreite- mit unseren Texten, wird bis in eine Entfernung von 100 Lichtjahren -also ca. 950 Billionen km- noch eine hohe Signalstärke besitzen und erst in ca. 10.000 Lichtjahren seine gesamte Energie verloren haben. Innerhalb der 100 Lichjahre gibt es ca. 100 Planetensysteme die bewohnbare Planeten beherbergen könnten, innerhalb von 10.000 Lj. sind dies sicher tausende. Frank Drake Astronom und Physiker formulierte in seiner Gleichung, dass die Wahrscheinlichkeit dass andere intelligente Zivilisationen in unserer Galaxie existieren sehr hoch ist. Im Jahr 2007, sagte Drake im NASA Astrobiology Magazine, dass er schätzt, dass wir intelligentes Leben auf “einer von zehn Millionen Sterne” finden könnten, allein in unserer Galaxis gibt es mehrere Milliarden Sterne.

090pioneer11_15_plaque_1142458326Was sollte ich wie schreiben? Wenn Sie von Angesicht zu Angesicht mit einem Außerirdischen zusammenkommen würden, wäre es nicht einfach zu kommunizieren, aber mit Händen und Füßen hätten wir eine Chance. Aber wie sollen wir Nachrichten formulieren die verstanden werden können, in Anbetracht der Textform und gerichtet an Lebewesen von anderen Welten?  Diese Art von Fragen sind Teil der wissenschaftlichen Forschung von SETI (die Suche nach außerirdischer Intelligenz) Institut für interstellaren Nachricht Zusammensetzung. Bisher habe es noch keine eingegangene Nachrichten zu beantworten gegeben. Aber wenn dies nicht nur ein Science Fiction Wunschtraum seien sollte, wäre es wahrscheinlich eine gute Idee nicht nur Beleidigungen an Ihre Adresse zu senden. Dieses Projekt der Versendung von Nachrichten der Erdenbürger an mögliche andere intelligente Lebensformen soll uns zum Nachdenken ermutigt  über “die großen Fragen der Existenz”, sagt Davies von SETI, was darüber hinaus ein Zentrum für grundlegende Konzepte der Naturwissenschaften an der Arizona State University in den USA ist. “Was ist Leben?”, “Was ist Intelligenz?” dies sind Fragen die dort erforscht und abgeglichen werden unter Berücksichtigung von außerirdischem Lebens.
Nicht der erste Versuch der Kontaktaufnahme! Aber der erste durch den Privatbürger Nachrichten an Außerirdische zu versenden!

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“Across the Universe Beatles”

diskNachrichten an Außerirdische Lebensformen versendet, was Astronomen Carl Sagan als “Flaschenpost im kosmischen Ozean” bezeichnete.  Die ersten Nachrichten in den Weltraum waren die einfache Plaques auf der NASA-Sonden Pioneer (10 und 11, im Jahr 1972 und 73), und die Aufzeichnungen über die Golden Voyager-Sonden (1 und 2, im Jahr 1977). Andere kosmische Botschaft waren das Sound File des Beatles Song “Across the Universe“. Astronom Frank Drake hatte eine drei-Minuten-Botschaft am 16. November 1974 gesendet.  Die binären Nachricht, die der Ordnungszahl der DNA-Basen und eine Skizze von unserem Sonnensystem enthielt wurde aus dem Arecibo Observatory in Peru zu den Kugelsternhaufen Messier 13 übertragen. SETI scannt den Himmel nach außerirdischen Signalen, aber außer ein paar falsche Alarme (z. B. der “WOW! Signal” im Jahr 1977) wurden bisher keine unwiderlegbare Beweise für ein außerirdisches Signal an die Erde empfangen.

Komme wie es wolle, einen Versuch ist es immer Wert, und vielleicht bringen sie uns ein neues Verständnis von Verantwortung, Friedfertigkeit, Umweltschutz, Naturschutz und die Erkenntnis das purer Egoismus keine positive Charaktereigenschaft ist. Viel spaß beim kreieren Ihrer persönlichen SMS an ??? Hier ein Link zu Hubble Data Bildarchiv

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