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Dürre in Kenia: Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro bereit

1 Februar 2009 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Die Welthungerhilfe hat für die Opfer der Dürre in Kenia 100.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt. Das Geld wird vor allem dazu genutzt, die Versorgung von mehr als 20.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Im Distrikt Kajiado, im Südosten des Landes, werden 12 große Tanks an zentralen Stellen aufgestellt, die durch Tankwagen in den kommenden Monaten mit sauberem Wasser gefüllt werden. Pro Person können  3 bis 5 Liter pro Tag verteilt werden, die zum Trinken und Kochen gebraucht werden.

„Wir wollen nicht warten, bis die Menschen ihre Dörfer auf der Suche nach Nahrung und Wasser verlassen, sondern ihnen schon jetzt helfen“, betont Iris Krebber, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Kenia. Auf dem Land müssen die Menschen jetzt oft bis zu 20 Kilometer laufen, um noch eine funktionierende Wasserquelle zu finden. Viele Männer haben bereits ihre Familien verlassen, um in den Städten nach Arbeit und Nahrung zu suchen.

In Kenia herrscht erneut eine Dürre, die vor allem den Norden und Südosten des Landes betrifft. Etwa zehn Millionen Menschen werden in den kommenden Monaten auf Hilfe angewiesen sein. Seit der letzten Trockenzeit 2006 sind zwei Regenzeiten komplett ausgefallen, und der fehlende Regen in den letzten Monaten hat die Situation dramatisch verschärft. Hinzu kommen die Folgen der politischen Unruhen vor rund einem Jahr, in deren Folge mehr als 600.000 Menschen vertrieben und viele Felder nicht mehr bestellt wurden. Die Regierung von Kenia hat bereits den nationalen Notstand ausgerufen.

Spendenaufruf

Wir bitten dringend um Spenden für die Opfer der Dürre:

Sparkasse KölnBonn
Kontonummer1115
BLZ 370 501 98
Stichwort: Nothilfe

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