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Deutschland Gier kommt vor Vernunft!

26 August 2009 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

von Reiner Wenserit

Feeding MosquitoWie schon so oft frage ich mich was ist wohl die wichtigste Information die ich Ihnen  heute näher bringen könnte. Ist es das Versagen und Verspielen unserer Chancen durch die deutschen Regierung und Autolobby im Bereich der Elektroautos? Vielleicht “Trostpflaster Abwrackprämie- Spritfresser und was nun?” Oder besser noch ein Artikel über Impfrisiken und Schweinegrippe – der Bund verjubelt das Geld der Versicherten für Impfstoff, und macht den deutschen Bürger zum Impfstoffdummy für die Pharmalobby?  WHO infiltriert durch Führungskräfte der Impfstoffindustrie, Pandemiedefinition wurde zu Gunsten der Profitgier  von Impfstoffhersteller im April 2009 von der WHO abgeändert. Das schweigen im Wahlkampf aus Angst vor Enthüllungen, oder, oder, oder…. Sicher wäre alles einen Artikel wert, aber was wird uns wirklich verschwiegen???

Der Hype um die Schweinegrippe dient nicht nur der profitsucht einzelner Impfstoffproduzenten sondern soll den deutschen Bürger davon ablenken das Tropenkrankheiten und vor allen ihre Überträger, vorwiegend einige Mückenarten, sich in unserem Land und der EU mittlerweile heimisch fühlen. Die durchschnittliche Klimaerwärmung von 0,6 Grad in Europa hat die Lebensbedingungen für diese Mückenarten in Europa nicht nur verbessert sondern perfektioniert. Tropenkrankheiten wie Malaria, Dengue, Chikungunya, Gelbfieber, Schlafkrankheit und West-Nil-Fieber haben eines gemeinsam – sie werden von Stechmücken übertragen. Bis heute suchen Forscher fieberhaft nach Medikamenten und Impfstoffen gegen diese tödlichen Krankheiten. Jedes Jahr infizieren sich mehr als 500 Millionen Menschen neu mit Malaria. Allein in Afrika sterben daran täglich 3.000 Kinder unter fünf Jahren. Die Verbreitung der Malaria nimmt immer mehr zu, denn eine Impfung gibt es bis heute nicht und ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt in malariaverseuchten Gebieten. Übertragen wird die Krankheit durch Stiche der Anopheles- Mücke.  Aber wir sind ja in Deutschland?!  Schon mal was von Globalisierung gehört? Jedes Jahr reisen mehr als vier Millionen Deutsche in die Tropen, rund 1000 von ihnen kommen mit Malaria wieder nach Hause. Trotz Intensivmedizin sterben in Deutschland pro Jahr etwa 20 Menschen an Malaria, denn nicht immer wird diese auch rechtzeitig erkannt. Malaria, Dengue, Chikungunya, Gelbfieber, Schlafkrankheit und West-Nil-Fieber sind Krankheiten die immer häufiger auch bei Menschen in unserem Land diagnostiziert werden, auch wenn sie nicht in den Tropen waren. Ob der Containerhafen oder die Frachtterminals der Luftfahrtgesellschaften bzw. auch die Gepäckräume von  Touristikfliegern, Gepäckräume und, und , und…  mehr und mehr wandern die Krankheitsübertäger unerkannt in die EU und Deutschland ein und infizieren immer häufiger das Bodenpersonal oder Arbeiter von Speditionen.

Dass die Tropenkrankheiten häufig durch zu späte Diagnosen der Fachärzte tödlich enden wird verschwiegen. Dass für Tropenkrankheiten keine Impfstoffe und wirksame Medikamente existieren wird verschwiegen. Das dies so ist weil Forschungen auf diesem Gebiet kaum finanziert wurden, da sie ja vorwiegend in Afrika  und Asien vorkamen, also in Wirtschaftsräumen die keine Gewinne erwarten lassen wird verschwiegen.

Diese Moskitos sind auch in Deutschland! Heidelberger Forscher haben herausgefunden, dass es in Deutschland mehrere Anophelesarten gibt, die Malaria übertragen können. Umweltexperten sind sich einig, das eine weitere deutliche Klimaerwärmung bevorsteht. Eine Erderwärmung von nur 0.5 Grad erhöhte weltweit das Malaria-Risiko um 40 Prozent. Mediziner fürchten, dass durch den Klimawandel und die zunehmende Reiselust die Gefahr von Malaria und Co. auch bei uns immer weiter zunimmt. Krankheiten, die früher auf den afrikanischen Kontinent oder die Tropen allgemein beschränkt waren, sind nun auch für reiche Länder in der europäischen Union, USA oder Kanada interessant. Die Mücken, die gefährlich für die Sicherheit in Deutschland sind haben schon in einigen Gebieten, beispielsweise in den Rheinauen oder in den norddeutschen Marschen ihre Kolonien eröffnet. Die Sicherheit die wir uns wünschen, die wird es erst geben, wenn in die Forschung investiert wird, um Malaria & Co. dort zu besiegen, wo sie herkommen – in den Tropen. Aber bisher war dies wirtschaftlich völlig uninteressant. In Norditalien erkrankten im September 2008 mindestens 160 Menschen an der am Chikungaya-Fieber durch die Tigermücke. In Südfrankreich überwachen die Behörden verschärft die Ausbreitung tropischer Mückenarten. Mitlerweile haben sie sich das gemäßigte Klima Westeuropas angepasst. Anders als viele ihre Artgenossen sind Tigermücken am Tag aktiv, greifen gern Menschen an und durchstechen locker Kleidungsstücke. Sogar Mückenlotion Tropik bieten keinen Schutz! Die Tigermücke ist hervorragend angepasst sagt Thomas Hörbrand von der Regensburger Universität. “Die Tigermücke ist deshalb so erfolgreich, weil sie hervorragend an den Menschen angepasst ist und kleinste Wassermengen nutzen kann, um ihren Lebenszyklus zu vervollständigen.” Auch nach Monaten der Trockenheit können aus den Eiern immer noch Stechmückenlarven schlüpfen.  In der Schweiz wird die Tigermücke bereits gezielt bekämpft, um ihre Vermehrung einzudämmen. “Bekämpfung funktioniert, solange die Population klein ist”, sagt Eleonora Flacio von der Mückenarbeitsgruppe im Tessin. “Wenn ich Larven finde, alarmiere ich meine Vorgesetzten und das Gesundheitsdepartement – und dann handeln wir unverzüglich”, sagt die Biologin Eleonora Flacio. “Wir wollen verhindern”, erläutert Mikrobiologe Prof. Peter Lüthy, “dass sich die Tigermücke in der Schweiz und besonders im Kanton Tessin festsetzen kann.” Als Beispiel nennt er das West-Nil-Virus, das 1999 erstmals in New York City aufgetreten ist und sich jetzt in den ganzen USA ausgebreitet hat. Überträger war damals auch eine Mücke, erinnert sich Lüthy: “Wenn wir den Aufwand jetzt nicht aufbringen, besteht die Gefahr, dass sich die Mücke zur Bedrohung wird. Seit etwa 1990 sind Tigermücken in Italien heimisch und bereits im gesamten Norden des Landes zu finden. Die Asiatische Tigermücke war erstmals 2003 in der Schweiz entdeckt worden, damals allerdings im Kanton Tessin südlich der Alpen. Im Sommer 2005 gelang ihr der Sprung über die Alpen. Die Tigermücke ist als blinder Passagier in alten Autoreifen nach Europa und USA transportiert worden. Neben der Malaria, die vorwiegend in Afrika von Mücken übertragen wird, gehöre Dengue-Fieber in Deutschland inzwischen zu den häufigsten Fiebererkrankungen nach einer Fernreise, teilte das RKI weiter mit. Es kommen mehr Reisende mit Dengue-Fieber aus Asien oder Südamerika zurück als mit der Leberentzündung Hepatitis A. Dengue-Fieber ist seit 2001 meldepflichtig. Das Virus kann neben plötzlichem hohem Fieber unter anderem starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlag, Blutungen und Kreislaufversagen auslösen. Die meisten deutschen Touristen erkrankten laut RKI-Statistik nach einer Reise nach Thailand, Indien, Brasilien, auf die Philippinen, nach Sri Lanka oder Indonesien. Einige Fälle wurden auch nach einem Urlaub in Mittelamerika gemeldet. 2007 erkrankten Touristen bisher überproportional häufig auf den Philippinen und in der Dominikanischen Republik. Eine spezielle Therapie gegen Dengue-Fieber gibt es nicht. Bei schweren Fällen wird eine Klinik empfohlen. Sehr schwere, zum Teil tödliche Verlaufsformen gibt es laut RKI vor allem bei einer erneuten Infektion mit dem Virus in Südostasien. Sie treten meist bei Kindern und Jugendlichen auf. In Südostasien breitet sich das gefährliche Dengue-Fieber aus, die Behörden fürchten eine Rekordzahl neuer Fälle in diesem Jahr. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) drängt die Gesundheitsämter seit Monaten, alle Möglichkeiten im Kampf gegen die Krankheit zu aktivieren, sagte der WHO-Direktor. Das Insekt überträgt die krank machenden Viren. In Indonesien wurden bis Anfang Juli bereits 96.445 Fälle registriert. 1028 Menschen starben. In Kambodscha erkrankten nach der offiziellen Statistik fast 15.000 Menschen in der ersten Jahreshälfte, 182 starben – das ist mehr als im ganzen vergangenen Jahr (158). 29-000 Menschen erkrankten in Vietnam in den ersten sechs Monaten des Jahres und 29 starben, 45 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2006. In Thailand stieg die Zahl der Fälle um 36 Prozent, dort starben 17 Menschen. Malaysia registrierte fast 25.000 Fälle bis Juli, mit 52 Toten, nach 38 500 Fällen im gesamten vergangenen Jahr.

Dass bei uns die Alarmglocken schrillen sollten beweisen die Staatsausgaben für die dreißig häufigsten Tropenkrankheiten im Jahr 2008 in der USA von 1.250,9 Millionen Dollar, die EU hat im gleichen Zeitraum nur 121, 4 Millionen Dollar aufgewendet. Hingegen sollen 450 Millionen Euro nur in Deutschland für die, für die Pharmaindustrie hoch profitable, Schweinegrippeimpfung ausgegeben werden! Deren Gefahrenpotenzial von Experten, bei weiten geringer eingeschätzt wird, als die Folgen der sieben häufigsten Tropenkrankheiten. Die politische Upperclass  und ihre Sponsoren verdummen die Bürger und machen sich unter Zuhilfenahme der Volksgesundheit die Taschen voll, frei nach dem Motto:“Nach uns die Sintflut“. TB News::: wünscht ihnen noch einen phantastischen Tag.

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