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China: Erdbeben-Katastrophe schlimmer als erwartet

14 Mai 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Das schlimmste Erdbeben (Stärke 7,9) in Zentralchina seit 30 Jahren, hat nach letzten Schätzungen bisher 15.000 Menschen das Leben gekostet. Das Epizentrum des Bebens befand sich etwa 90 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Chengdu. Von den 10.000 Einwohnern in Xinhua haben bisher wohl nur 2300 überlebt. Bis zu 40.000 Menschen gelten immer noch als verschüttet. Nach Medienberichten setzt die chinesische Regierung mehr als 2000 Soldaten ein, um einen einsturzgefährdeten Damm oberhalb der Stadt Dujiangyan zu sichern. Würde dieser Damm plötzlich brechen, wäre eine weitere Katastrophe absehbar. Peking hat insgesamt bis zu 50.000 Soldaten für den Hilfseinsatz mobilisiert. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist immer noch ungewiss. Die Zahl der Todesopfer wird mit Sicherheit noch steigen.

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