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Birma: Militärjunta beschlagnahmt Hilfsgüter

9 Mai 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Alle bislang ins Land gelangten Hilfsgüter wurden laut der Militärregierung in Birma bisher beschlagnahmt. Die UNO ist gezwungen die Lieferungen vorübergehend auszusetzten. Die Vereinigten Nationen üben heftige Kritik an der Militärjunta und beschreiben das Verhalten als „beispiellos in der Geschichte“. Die Militärjunta erklärte, dass sie wohl Hilfsgüter ins Land lassen wolle, aber die Verteilung selbst übernehmen will. Es ist allerdings unklar ob die Militärjunta dazu in der Lage ist. Es liegt die Vermutung nahe, dass das Regime befürchtet über die Folgen des Wirbelsturms zu stürzen und deshalb die Hilfe von ausländischen Kräften im Land blockiert. Das Ausmaß der Katastrophe übertrifft letzten Schätzungen sogar die Tsumami-Katastrophe 2004, es wird inzwischen mit mindestens 100.000 Toten gerechnet. Es besteht eine starke Seuchengefahr, schon 20% der Kinder sollen an Durchfall leiden. Joakim Cottig von der Organisation ADRA: Es gibt kaum Nahrungsmittel und Trinkwasser, die Ernte ist weitgehend zerstört. Tausende Menschen sind zu Fuß unterwegs, viele am Ende ihrer Kräfte. Überall liegen Leichen herum.

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