Home » Die Welt

Birma: Helfer aus den ASEAN-Staaten dürfen einreisen

19 Mai 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Helfer der südostasiatischen Ländergemeinschaft dürfen nun nach Birma einreisen. Die unverständlichen Einreisebeschränkungen für westliche Helfer bleiben allerdings weiter bestehen. Wann genau die Helfer eintreffen werden, ist aber noch unklar. Birmas Militärjunta kündigte weiterhin an, sie wolle auf einer Geberkonferenz Spenden für die Opfer sammeln. Der Schaden wurde von der Militärjunta auf mindestens zehn Milliarden US-Dollar geschätzt. Wie die internationale Gemeinschaft reagieren wird bleibt unklar.

Außenminister Bernard Kouchner:

„Es braucht Hilfe von Hand zu Hand und von Herz zu Herz und keine Geberkonferenz mit Katzbuckeln“

Asean, China und Indien äußerten sich auch nach der Sturmkatastrophe nicht öffentlich zu den Missständen auf Grund der Unfähigkeit der Militätjunta die Krise in den Griff zu bekommen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon schickte seinen Koordinator John Holmes ins Land. Er soll die Militärjunta dazu bewegen mehr internationale Hilfsorganisationen ins Land zu lassen.

Aus Großbritanien kommt scharfe Kritik. Premierminister Gordon Brown hat in einem BBC-Interview Konsequenzen für Birmas Militärregierung gefordert:

„Birmas Militärjunta trägt die Verantwortung und muss zur Rechenschaft gezogen werden.“

YouTube Preview Image

Kommentare sind geschlossen.