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Birma: 130.000 Opfer und aktute Seuchengefahr

21 Mai 2008 Noch kein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Nach wie vor lässt die Militärjunta kaum ausländische Hilfe ins Land. Die Seuchengefahr nimmt von Tag zu Tag zu. Cholera, schwere Durchfallerkrankungen und eine bevorstehende Masern-Epidemie sind die Folgen von schmutzigem Trinkwasser, mangelnder Hygiene, schlechter Ernährung und unbehandelten Wunden. Erst 1/3 der Menschen konnte bisher mit frischem Trinkwasser und Medikamenten versorgt werden. Man bedenke: 2 Wochen nach der Katastrophe ist die Regierung immer noch nicht in der Lage erste Hilfe zu leisten, geschweige denn die Lage in den Griff zu bekommen. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon reist nach Rangun, um dort in Gesprächen mit der Militärjunta die Dringlichkeit der Grenzöffnung zu verdeutlichen.

Ein sehr lesenswerter Artikel von Prof. Dr. Susanne Feske, stellvertretende Direktorin des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Münster:
Die Junta würde notfalls das eigene Volk opfern„.

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