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Wählerstimmen gegen Bares!

5 Juli 2009 Ein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

WahlbörseWahl Bulgarien 05.07.2009:  Gerüchten zu folge sollen Wählerstimmen von Wahlberechtigten aufgekauft worden sein. Was 2007 schon in der Schweiz für Aufsehen und politischer Unruhe sorgte, soll nun auch in Bulgarien weitere Kreise gezogen haben. Auch bei unseren Bundestagswahlen 2009 wäre dies eine gute Möglichkeit für Wahlberechtigte ihre Stimme gewinnbringend zu veräussern.

Schon seit längerem haben Deuschlands Wähler nicht nur das Gefühl, sondern auch guten Grund, der Meinung zu sein „Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie längst verboten „. Wahlbeteiligung und damit verbundene Parteienfinanzierung wurden durch Nichtwähler reduziert und sogar von Wahlzwang war die Rede. Wo bleibt da eigentlich die freie Marktwirtschaft, das ANGEBOT der PARTEIEN für jede Wählerstimme 50 Euro zu zahlen die zu ihren gunsten abgegeben wird? Endlich macht Wählen einen Sinn und schlägt einen nicht nur nach der Wahl ins Gesicht, sondern läßt den Geldbeutel klingeln. www. WAHLGELD.com ist das Schweizer Modell einer Wahlstimmenbörse und ein „klick“ auf diese Seite läßt so Manchen staunen. Eine Aktion von UBERMORGEN.COM und war eigentlich nur als Künstleraktion zum Thema Wahlen iniziert.

Dies ist die ultimative Methode der Finanzierung von Parteien, Wahlen transparent zu machen und so dem Ideal der liberalen Marktwirtschaft als Fundament der Demokratie auch in der Politik zum Durchbruch zu verhelfen. Die Zeit ist gekommen, dem “homo oeconomicus” auch bei der Gestaltung der politischen Landschaft Instrumente in die Hand zu geben, die sich beim Aufbau der modernen Marktwirtschaft bewährt haben. In diesem Sinne bedeutet die Einführung des Stimmhandels nichts weniger als vollständige Emanzipation des Bürgers. Er selbst bestimmt, was er mit seiner Stimme macht: abgeben, wegwerfen oder gewinnbringend investieren. Der Bürger wird zum direkten Partner der Parteien, deren Beziehung neu durch Angebot und Nachfrage geregelt werden. “Bringing capitalism and democracy closer together” So wäre sogar eine Ebay Stimmenversteigerung denkbar, Mitbieter, auch aus dem Ausland könnten ohne fossierung durch das EU- Parlament (Lissabonvertrag), direkt ihre persönlichen oder wirtschaflichen Interessen festigen.

Also weg vom DDR2.0 Gedanken hin zur Freiheit des Geldes. Geld ist ein wichtiger Bestandteil der politischen Kampagnen  in jeder Demokratie – “Geld ist die Muttermilch der Politik“ über Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Abgeordneten oder deutsche Großbanker.



 

 

 

Ein Kommentar »

  • kuechenkabinett sagt:

    Den Versuch, Stimmen im Block zu verkaufen, gab’s letzte Wahlen schon. Da hat sich dann herausgestellt, dass in Deutschland nicht nur das kaufen von Stimmen sondern (unfreiheitlicherweise) auch das Verkaufen seiner Stimme strafbar ist.

    http://www.kuechenkabinett.org.....afbar.html