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B16 – Rock gegen Kinderarmut

10 September 2008 Ein Kommentar Diesen Artikel drucken Diesen Artikel per E-Mail versenden

Kinderarmut ist auch bei uns in Deutschland ein Thema. In einem der reichsten Länder der Welt findet dieses sensibele Thema leider zu wenige offene Ohren. Es scheint so, als wolle das Thema nicht gehört werden. Das Projekt B16 will sich mit einem engagierten Projekt Gehör verschaffen: „Rock gegen Kinderarmut“.  Ziel dieses Projektes ist es, den Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, eine Perspektive zu geben. Ihnen zu zeigen, dass Armut nichts ist, wofür man sich schämen muss.

Mit den am 19.09.09 um 19:09 Uhr zeitgleich in 16 Bundesländern verlaufenden Benefiz Konzerten werden Projekte unterstützt die sich mit:

  • offener Kinder-/Jugendarbeit
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Tafeln
  • Beziehungsarbeit
  • sozialen Hilfsangeboten & Beratung
  • Kinderkulturarbeit
  • Partizipation
  • kreative Angebote wie Holz- Druckwerkstätten, Basteln, Töpfern usw.
  • Freizeitpädagogik
  • Eltern- und Gemeinwesenarbeit & Netzwerkarbeit befassen.

Elke von Soest / Präsidention von B16 für Kinder:
Ich glaube, das jedes Kind das Recht auf eine glückliche und unbeschwerte Kindheit hat. Kinder sind unsere Zukunft und sie sollten in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Werte wie „Gleichheit“, „Toleranz“ und „Freiheit“ ganz oben stehen. Dafür kann und sollte jeder etwas tun. Ich möchte, dass wir aufhören, nur zuzuschauen und uns tatenlos darüber aufzuregen, wie weit es in dieser Gesellschaft noch kommen muss. Alle können dazu beitragen, dass sich die Kräfte gleichmäßiger verteilen!

Weitere Informationen unter: Rock gegen Kinderarmut

Ein Kommentar »

  • Achim Baba sagt:

    Hey! Selbst jemand wie ich, der keine Zeitungen liest oder Nach/richten als Zeitverschwendung ansieht, sieht überall in den Medien wie heiß über dieses Thema in Deutschland diskutiert wird. Also von `keiner will es hören´ kann ja wohl keine Rede sein, sondern keiner will etwas TUN.
    Es ist den Meisten mit Auto und vollem Kühlschrank einfach schnuppe. Wo ist der Unterschied zwischen den Kindern der 3. Welt, die schon seit ich denken kann verhungern. Jetzt spielt wohl noch der verletzte Nationalstolz eine Rolle, denn
    schämen müssen sich doch die Anderen.
    Seit doch froh – jetzt haben wir zu unseren frustrierten Eltern und vereinsamten
    Großeltern endlich auch die hungernden Kinder. Der Deutsche liebt es doch überall `der Beste´ zu sein.
    Das Problem ist, das nur solche sich für Fakten und Wahrheit interessieren, die das sowieso schon wissen, ein paar Zeilen in einem Forum schreiben, und glauben damit hätte sie die Veränderung bewirkt. Wie singt der Zöllner: „Aber sie onanieren geistig, und davon wird man blöd.“
    Wünsche der Aktion trotzdem ein gutes Gelingen!
    achimbaba